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GESCHICHTE Schnitker GmbH, Bauunternehmen ist ein Familienunternehmen in der dritten Generation. 1904 von Gerhard Schnitker gegründet, von 1950 an von Heinrich Schnitker erfolgreich ausgebaut, wird das Unternehmen seit 1987 von Helmut Schnitker geführt. |
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Auszug aus dem Wittlager Kreisblatt vom 28.09.2004: Musterbeispiel für einen erfolgreichen Mittelstand Wittlage (cb) Groß war die Zahl der Gäste, die während der Jubiläumsfeier anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Bauunternehmens Schnitker in Bad Essen-Wittlage Helmut und Margret Schnitker Glückwünsche überbrachten. Grußworte sprachen Bürgermeister Günter Harmeyer, Dr. Heinz-Gert Schlenkermann, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland, und Dieter Niederste-Hollenberg. "Das erste amtliche Datum, das uns heute vorliegt, ist der 1. März 1904. Seitdem ist die Firma Schnitker Mitglied der Bauberufsgenossenschaft Bremen-Hannover." Firmenchef Helmut Schnitker gab zu Beginn des Festaktes per Power-Point-Präsentation einen Einblick in die 100-jährige Firmengeschichte. Sein Großvater Gerhard Schnitker habe Anfang des 20. Jahrhunderts das Baugeschäft (oder wie es damals hieß eine "Mürkerie") ins Leben gerufen. …Wie ging es damals auf dem Bau zu? "Der Keller wurde mit der Hand ausgeschachtet, die Steine kamen mit Pferd und Wagen von der Ziegelei Kruse aus Wehrendorf, der Sand ebenfalls mit Pferd und Wagen aus Schwagstorf, Kalk aus Hüsede und Zement wurde manchmal mit dem Handwagen aus Bad Essen geholt", erklärte Helmut Schnitker. 1948 habe sein Vater Heinrich Schnitker die Meisterprüfung abgelegt. Schnitker: "Der Betrieb lag nach dem Krieg am Boden und musste neu belebt werden." 1950 übernahm Heinrich Schnitker die Firma, und allmählich begann auch die Bautätigkeit wieder: eine Fabrik wurde gebaut, und es herrschte Wohnungsnot. Neue Siedlungen entstanden, und die ersten Mischmaschinen wurden angeschafft, Telefon, das erste Auto, ein Förderband folgten. "In den 60er Jahren kostete eine Maurerstunde sechs DM", fuhr der Dipl.-Ingenieur fort. … 1987 übernahm Helmut Schnitker den Betrieb und führte ihn als GmbH weiter. 1990 kam die Zimmerei hinzu: "Seit 1992 bauen wir Häuser in Holzrahmenbauweise nach ökologischen Gesichtspunkten." Helmut Schnitker dankte seinen rund 50 Mitarbeitern, den Architekten, Lieferanten, Bauherren und ganz besonders seiner Frau Margret. "Eine 100-jährige Familien-Firmengeschichte ist in der heutigen schnelllebigen Zeit bei weitem keine Selbstverständlichkeit mehr", stellte Günter Harmeyer fest. Umso höher seien die Leistungen zu bewerten, die die Familie bereits in der dritten Generation erbringe. Das Bauunternehmen sei ein gutes Beispiel dafür, wie man auf veränderte Rahmenbedingungen und die sich wandelnde Nachfrage reagieren müsse. Mit Ortsbürgermeisterin Christa Warning überreichte er als Geschenk das Bad Essener Rathaus im Kleinformat. Glückwünsche des Handwerks überbrachte Dr. Heinz-Gert Schlenkermann, der sich für das langjährige Engagement bedankte. Die Firma Schnitker sei ein Musterbeispiel für die vielen erfolgreichen Mittelständler, "die die Wirtschaft prägen". |
